Aurélien Recoing
Darsteller

Aurélien Recoing

Aurélien Recoing (* 5. Mai 1958) ist ein französischer Schauspieler und Regisseur. Aurélien Recoing ist der Sohn des Puppenspielers Alain Recoing und der Bruder von Éloi Recoing (Regisseur und Übersetzer), Blaise Recoing (Schauspieler und Musiker) und David Recoing (Pianist und K…

86Filme
195868 Jahre

Bekannt für

Biografie

Aurélien Recoing (* 5. Mai 1958) ist ein französischer Schauspieler und Regisseur.

Aurélien Recoing ist der Sohn des Puppenspielers Alain Recoing und der Bruder von Éloi Recoing (Regisseur und Übersetzer), Blaise Recoing (Schauspieler und Musiker) und David Recoing (Pianist und Komponist).

Geboren am 5. Mai 1958 in Paris, begann Aurélien Recoing 1974 seine Schauspielausbildung am Cours Florent und studierte anschließend am Quartier d'Ivry. 1977 trat der angehende Schauspieler, der fließend Englisch und etwas Russisch sprach, in das Conservatoire national supérieur d'art dramatique in Paris ein, wo er bei Jean-Pierre Miquel und Antoine Vitez studierte. Er wirkte in über 30 Theaterstücken mit und inszenierte Bühnenstücke von Thomas Bernhard, Fernando Pessoa und Paul Claudel. 1989 wurde ihm der Prix Gérard Philipe verliehen.

1980 wagte Aurélien Recoing mit „Die Abenteuer eines jungen Don Juan“ seine ersten Schritte in der Filmwelt. Da ihn das Arthouse-Kino ansprach, arbeitete er mit Philippe Garrel an „Notküsse“ (Les baisers de secours) und mit Laurence Ferreira Barbosa an „Modernes Leben“. Der Schauspieler erlangte 2001 mit Laurent Cantets „Die Zeit vergeht“ (L'Emploi du Temps) Bekanntheit, in dem er einen Mann spielt, der sich ein falsches Leben ausdenkt, um seinen Freunden und seiner Familie nicht beichten zu müssen, dass er seinen Job verloren hat. Mit steigender Nachfrage wechselte er zwischen Blockbustern wie „Ruby & Quentin“ und „Diese Frau“ und Arthouse-Filmen wie „Der natürliche Engel“ und „Orlando Vargas“. Er wirkte an einer Reihe ungewöhnlicher Projekte mit. 2006 verkörperte er einen Spieler in Géla Babluanis Schwarz-Weiß-Thriller „13 Tzameti“ und spielte außerdem in Maïwenns Drama „Forgive Me“ (Pardonnez-moi) im Stil eines Amateurfilms mit. Im selben Jahr wurde der imposante Schauspieler in „Fragments of Antonin“ ins Frankreich des Jahres 1914 und in Florent Emilio Siris „Intimate Enemies“ ins Kabylei des Jahres 1959 versetzt. 2008 spielte er in Franck Llopis’ „Paris Nord-Sud“ und in „La Saison des Orphelins“. Im darauffolgenden Jahr war er in Gilles Béhats Krimi-Thriller „Diamant 13“ an der Seite von Gérard Depardieu und in Denis Dercourts „Tomorrow at Dawn“ (Demain dès l’aube) zu sehen.

Er wirkte in „The Horde“ von Yannick Dahan und Benjamin Rocher, in Xavier de Choudens’ „Joseph and the Girl“ mit Jacques Dutronc und in Léon Desclozeaux’ „Cargo, the Lost Men“ (2010) mit. Er spielte in Frédéric Schoendoerffers „Switch“ sowie in Olias Barcos „Kill Me Please“, der 2010 beim Filmfestival in Rom mit dem Marc’Aurelio d’Oro für den besten Film ausgezeichnet wurde. Außerdem war er in Abdellatif Kechiches „Blau ist eine warme Farbe“ zu sehen, der in Cannes die Goldene Palme gewann. 2020 spielte er in „Adults in the Room“. Demnächst ist er in „Grand Ciel an Arte Film“ zu sehen.

Seinen ersten Kurzfilm als Regisseur drehte er „The Rifleman“ (Un Bon Tireur), der 2021 als bestes Drama ausgezeichnet wurde. Seinen ersten Spielfilm „Naked Hands“ (À Mains Nues) entwickelt er derzeit mit Sensito Films Productions.

Filmografie

Als Darsteller:in